Vol'pin Michail Davydovič
1902 - 1988
VITA
Vol'pin Michail Davydovič
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Sowjetischer Dramatiker, Maler, Dichter und Drehbuchautor. Träger des Stalin-Preises zweiter Klasse (1951).
Geboren in Mogilev. V. verbrachte seine Kindheit in Moskau, begeisterte sich für die Kunst und nahm Zeichenunterricht bei Vasilij Surikov. V. unterstützte die Oktoberrevolution und nahm als Jugendlicher auf Seiten der Sowjetmacht am Bürgerkrieg teil.
In den Jahren 1920–1921 begann er als Künstler und Autor satirischer Texte bei den ROSTA-Fenstern unter der Leitung von V.V. Majakovskij zu arbeiten. Von 1921 bis 1927 Studium an den VChuTEMAS, Abfassung satirischer Gedichte sowie Komödien, unter anderem gemeinsam mit V. E. Ardov, I. Il'f, E. Petrov, V. P. Katajev, N. Ėrdman u.a. Tätigkeit für für satirische Zeitschriften, Anfang der 1930er Jahre festangestellter Mitarbeiter der Zeitschrift „Krokodil“.
Am 27. Oktober 1933 Verhaftung. Auf Beschluss des Kollegiums des OGPU vom 16. Januar 1934 Verurteilung zu fünf Jahren Haft in einem Arbeitslager. Im März 1937 Entlassung „aufgrund der Anrechnung von Arbeitstagen“. Am 25. Dezember 1989 Rehabilitierung.
Nach seiner Freilassung arbeitete V. mit N. Erdman zusammen, mit dem er über 30 Jahre lang Drehbücher verfasste, vor allem für Märchenfilme. An den Dreharbeiten zu mehreren Kinofilmen war Vol'pin als Drehbuchautor, Dichter und Texter von Liedtexten beteiligt (darunter die Musikkomödien „Wolga, Wolga“ und „Die Kuban-Kosaken“).
Im Dezember 1941 Tätigkeit als literarischer Mitarbeiter in die Redaktion der Zeitung der 7. Pionierarmee. Im März 1942 Abordnung nach Moskau entsandt und bis zum Kriegsende Dienst im Gesangs- und Tanzensemble des Zentralclubs des NKWD der UdSSR.
In den Nachkriegsjahren arbeitete Vol'pin für das Filmstudio „Sojuzmultfilm“. Er unterrichtete an der Drehbuchabteilung der Höheren Kurse für Drehbuchautoren und Regisseure. Ab Anfang der 1960er Jahre wurde nach Drehbüchern von Vol'pin (darunter auch gemeinsam mit Erdman verfasste) eine Reihe von Spielfilmen im Märchenstil gedreht, die auf Werken basierten, die zur Weltklassik dieses Genres zählen; als bester davon gilt der 1964 erschienene Film „Morozko“. Der letzte Film des Drehbuchautors war der 1986 gedrehte Film „Das Märchen vom verliebten Maler“.
V. starb bei einem Autounfall 1988. Er wurde in Moskau auf dem Vvedenski-Friedhof beigesetzt.
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Sowjetischer Dramatiker, Maler, Dichter und Drehbuchautor. Träger des Stalin-Preises zweiter Klasse (1951).
Geboren in Mogilev. V. verbrachte seine Kindheit in Moskau, begeisterte sich für die Kunst und nahm Zeichenunterricht bei Vasilij Surikov. V. unterstützte die Oktoberrevolution und nahm als Jugendlicher auf Seiten der Sowjetmacht am Bürgerkrieg teil.
In den Jahren 1920–1921 begann er als Künstler und Autor satirischer Texte bei den ROSTA-Fenstern unter der Leitung von V.V. Majakovskij zu arbeiten. Von 1921 bis 1927 Studium an den VChuTEMAS, Abfassung satirischer Gedichte sowie Komödien, unter anderem gemeinsam mit V. E. Ardov, I. Il'f, E. Petrov, V. P. Katajev, N. Ėrdman u.a. Tätigkeit für für satirische Zeitschriften, Anfang der 1930er Jahre festangestellter Mitarbeiter der Zeitschrift „Krokodil“.
Am 27. Oktober 1933 Verhaftung. Auf Beschluss des Kollegiums des OGPU vom 16. Januar 1934 Verurteilung zu fünf Jahren Haft in einem Arbeitslager. Im März 1937 Entlassung „aufgrund der Anrechnung von Arbeitstagen“. Am 25. Dezember 1989 Rehabilitierung.
Nach seiner Freilassung arbeitete V. mit N. Erdman zusammen, mit dem er über 30 Jahre lang Drehbücher verfasste, vor allem für Märchenfilme. An den Dreharbeiten zu mehreren Kinofilmen war Vol'pin als Drehbuchautor, Dichter und Texter von Liedtexten beteiligt (darunter die Musikkomödien „Wolga, Wolga“ und „Die Kuban-Kosaken“).
Im Dezember 1941 Tätigkeit als literarischer Mitarbeiter in die Redaktion der Zeitung der 7. Pionierarmee. Im März 1942 Abordnung nach Moskau entsandt und bis zum Kriegsende Dienst im Gesangs- und Tanzensemble des Zentralclubs des NKWD der UdSSR.
In den Nachkriegsjahren arbeitete Vol'pin für das Filmstudio „Sojuzmultfilm“. Er unterrichtete an der Drehbuchabteilung der Höheren Kurse für Drehbuchautoren und Regisseure. Ab Anfang der 1960er Jahre wurde nach Drehbüchern von Vol'pin (darunter auch gemeinsam mit Erdman verfasste) eine Reihe von Spielfilmen im Märchenstil gedreht, die auf Werken basierten, die zur Weltklassik dieses Genres zählen; als bester davon gilt der 1964 erschienene Film „Morozko“. Der letzte Film des Drehbuchautors war der 1986 gedrehte Film „Das Märchen vom verliebten Maler“.
V. starb bei einem Autounfall 1988. Er wurde in Moskau auf dem Vvedenski-Friedhof beigesetzt.